A Hard Day´s Day…

Ich hätte es ahnen können, als schon morgens um 6.30 Uhr die Beatles ihr „A Hard Day´s Night“ durchs Radio trällerten.  Es wurde sogar noch härter und das bei taghellem Sonnenschein. Aus diversen Gründen (Hobby, Arbeitswahn, Finanzen, Gene) hatte ich der kleinen Maurerkolonne vollen Service zugesagt: d.h. fertig gemischter Mörtel an der Mauer, alle Steine inkl. geschlagener „Köpfe“ (bei einem Kreuzverband heißt das jeder zweite, dann halbierte Stein…), aufgebaute Gerüste etc.

Die vier jungen Burschen legten schon um 7 Uhr ein Tempo vor, das mich Übles ahnen liess. Und bei steigendem Sonnenstand ließen die Jungs nicht nach, sondern legten eher noch einen Zahn zu. Ich ging eher auf dem Zahnfleisch und habe gefühlte 8848 Höhenmeter an der Warftkante zurückgelegt, da hätte sich auch eine Bergbesteigung angeboten… Zum Glück ließen sie mich nicht ganz hängen, sondern schlugen auch selbst „Köpfe“.

Nach zehn Stunden war unglaublich viel geschafft – u .a. ich… (Nein Mutti, es geht noch – Du musst Dir keine Sorgen machen – nur der Sonnenbrand, der schon  5. in diesem Frühsommer, macht das was er naturgemäß tut: brennen).

Trotzdem überwiegt eindeutig das Positive: Nach dem 100. Stein konnte ich die Köpfe relativ gut schlagen und eine Schubkarre mit 80 Liter Mörtel kann ich nun über eine 30 Grad steile Rampe balancieren. Schade das es „Spiel ohne Grenzen“ nicht mehr gibt – das würde Husum mit mir in der Mannschaft gewinnen..

Wenn also jemand von euch einen versierten Bauhelfer sucht, einfach mal unverbindlich anfragen… *hust*

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